Pflanze des Monats (Dezember) – Der Winterschneeball (Viburnum × bodnantense „Dawn“)

Mit großen Schritten nähern wir uns dem Jahresende. Wir machen es uns zu Hause gemütlich und genießen die besinnliche Zeit. Auch die meisten Pflanzen nehmen sich eine Auszeit und warten auf das Frühjahr. Ein paar Pflanzen gibt es, die sich nicht vom Winter beeindrucken lassen und trotz klirrender Temperaturen zu blühen beginnen. Eine von diesen winterblühenden Raritäten ist der Winterschneeball.

 

Herkunft: Der Winterschneeball, der botanisch den Namen Viburnum x bodnantense trägt, gehört zur Gattung Viburnum (Schneeball). Diese umfasst über 150 Arten, darunter viele Ziersträucher die aus unseren Gärten nicht mehr weg zudenken sind. Beim Winterschneeball handelt es sich um eine Kreuzung aus Viburnum farreri und Viburnum grandiflorum. Entstanden ist diese Kreuzung um 1933 in Bodnant (Wales), daher auch der Name bodnantense

Boden: Er gedeiht in allen kultivierten Gartenböden. Dieser sollte mäßig trocken bis frisch sein. Der pH-Wert sollte im sauren bis leicht alkalischen Bereich liegen. Wie alle Schneebälle, mag auch der Winterschneeball eher einen frischen als zu trockenen Boden.

 

Blüte: Die Knospen sitzen in endständigen Rispen und sind tiefrosa, die eigentlichen Blüten sind weißlichrosa. Der Beginn der Blüte liegt meistens im November, die Hauptblüte ist dann im März/April.

 

Blätter: Die Blätter des Winterschneeballs sind 6–9 cm lang und 3-4 cm breit. Der Blattstiel ist rot und bis 2 cm lang. Neben der Blüte kann der Winterschneeball auch mit einer recht schönen Herbstfärbung punkten.

Wuchs: Der mittelhohe Strauch wird ca. 2.5 m hoch wie breit. Die im Alter teils überhängenden Äste verleihen dem Schneeball ein malerisches Erscheinungsbild. Allerdings muss man hier etwas Geduld mitbringen, denn der Winterschneeball ist eher langsam wachsend. Er neigt zu einer schwachen Ausläuferbildung.

 

Rinde: Die Rinde des Strauches ist auch recht ansehnlich und ist dunkelbraun.

 

Standort: Er bevorzugt eine geschützte, sonnige bis absonnige Lage, ist außerdem frosthart, stadtklimafest und wärmeliebend.

 

Verwendung: Wie bereits erwähnt, ist der Winterschneeball eine absolute Ausnahmeerscheinung. Dieser winterblühende Strauch sollte in keinem Garten fehlen. Die Blüten, sein Wuchs, die ansprechende Rinde, die schöne Herbstfärbung, seine Robustheit und nicht zuletzt seine hohe ökologische Bedeutung als Insektennährgehölz machen den Winterschneeball zum Highlight im Garten nicht nur zur Winterzeit.

Bei Fragen zu diesem oder anderen Themen rund um den Garten, nehmen Sie einfach Kontakt  mit uns auf.

 

 

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